- Brücken zwischen wissenschaftlichen Disziplinen an der Schnittstelle zum Strafrecht und Strafprozessrecht, aber auch zwischen Universität und Praxis. Ziel ist es, durch die Vernetzung unterschiedlicher Perspektiven neue Erkenntnisse für die Aufklärung, Verfolgung und Prävention von Kriminalität zu gewinnen.
Die Bilanz nach fünf Jahren kann sich sehen lassen: Knapp 50 Publikationen, knapp 60 Fachvorträge, knapp 30 Veranstaltungen mit rund 2.000 Teilnehmer:innen, zahlreiche internationale Forschungsaufenthalte und nahezu eine Million Euro an bewilligten Drittmitteln – um nur einige bemerkenswerte Zahlen zu nennen.
Dabei ist vor allem eines gelungen: Interdisziplinarität nicht nur zu propagieren, sondern auch zu leben. Das zeigt sich in Veranstaltungsformaten wie den True Crime Tuesdays und den Universitären Strafvollzugstagen, in internationalen Kooperationen und Summer Schools ebenso wie in Forschungsprojekten zu Strafzumessung, forensischer Linguistik, Gewaltprävention oder Strafvollzug. So fokussiert etwa unser TXT-Projekt auf die Forensische Linguistik als Brücke zwischen den Kriminal- und den Sprachwissenschaften, unser Projekt „Haft in Bewegung“ verbindet Sportpädagogik und Kriminalwissenschaften, und das Projekt „Wohnraum – Haftraum“ beleuchtet den Haftraum aus kriminologischer, architektonischer, psychologischer und rechtlicher Perspektive.
Ebenso wurden auch in der Lehre neue Wege beschritten: Mit den Spezialisierungsschwerpunkten „Kriminologie“ und „Kriminalistik und Forensik“ sowie dem Schwerpunkt „Sicherheit und Strafvollzug“ im neuen Bachelorstudium Recht, Wirtschaft, Gesellschaft im digitalen Wandel konnten interdisziplinäre und praxisorientierte Lehrangebote nachhaltig im Studienangebot an der REWI Uni Graz verankert werden und kriminalwissenschaftliches Wissen sohin auch jenen mitgegeben werden, die die Gesellschaft von morgen gestalten.
Was fünf Jahre ZiK aber vor allem ausmacht, sind die Menschen dahinter. Ein riesiges Dankeschön an unser Team für fünf Jahre gemeinsame Arbeit mit viel Herzblut, Zusammenhalt und einer ordentlichen Portion Humor.
Unser herzlicher Dank gilt außerdem dem Rektorat der Universität Graz, der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, dem Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie sowie allen Kolleg:innen, Kooperationspartner:innen und Unterstützer:innen, die diese Entwicklung ermöglicht und begleitet haben.
Auf die nächsten fünf Jahre!